Montag, 3. Oktober 2011

Restaurant Phönix in der Libori Galerie

"Da kommt jetzt ein großer Chinese rein, den gibt's auch schon woanders", so wurde mir dieses Restaurant angekündigt, als es noch im Aufbau begriffen war. Ich dachte nur: "Noch ein Chinese?!". Mir wurde jedoch versichert, dass sich dieser Chinese von den anderen unterscheidet und so beschloss ich ihn also zu testen. Mein erster Eindruck: Groß war es. Sehr groß. Zu groß?

Die bemüht freundlichen asiatischen Mitarbeiter wiesen uns an einen freien Tisch und vor uns lag eine meterlange Buffetauslage mit asiatischen Speisen aller Art. Gut, zu unterteilen sind diese Gerichte in: Fleisch/Fisch gebraten mit Sauce, das gleiche fritiert und dazu Beilagen wie Pommes (!), Reis, und Nudeln. Um diese Mengen überhaupt bewältigen zu können verzichtet man dann aber recht schnell auf Beilagen.

Der Clue ist nun aber ein mongolisches Barbeque. D.h. man kann sich aus frischen Zutaten selber etwas zusammenmischen, um die Zutaten dann nachher auf einer heißen Platte zusammen mit einer Sauce eigener Wahl braten zu lassen. Das "exotische" hierbei sind dann oft die Fleischsorten (wie z.B. Kängurufleisch). Die Auswahl der Sauce fand ich schwierig, da die Beschreibung bei allen irgendwie scharf lautete. Das habe ich so schonmal besser gesehen.

Auf jedenfall ist das der bessere Teil, der sich lohnt. Das chinesische Buffet hingegen ist nämlich je nach Glück partiell lauwarm. Und wenn ich eins hasse, dann ist das fast kaltes Fleisch. Anscheinend funktionieren vorne links die Heizplatten nicht richtig oder das Fleisch ist aufgrund mangelnder Nachfrage schon zu lange dort. Es scheint also wirklich sehr davon abzuhängen, an welchem Wochentag man das Restaurant besucht und wie voll es dort ist.

Wenn man etwas wirklich kaltes haben möchte, kann man zu dem Nachspeisenstand wechseln, der sehr reichhaltig aussieht. Ausserdem findet man dazwischen sogar auch noch Sushi, welches irgendwie nach aus der Packung aussieht und auch so schmeckt. Die Früchte bei den Nachspeisen sind auch größtenteils aus der Dose, genauso wie die Miniwindbeutel und das Eis, die ich aber trotzdem empfehlen kann. Natürlich gibt es auch die obligatorischen gebackenen Bananen, die sehr gut schmecken.

Das Ambiente gleicht eher dem einer Mensa, wofür einfach seine Größe verantwortlich zu machen ist, ansonsten ist es nett eingerichtet. Das ganze Konzept scheint eher auf Familien mit Kindern ausgerichtet zu sein und die sieht man auch sehr häufig dort, wenn man am Wochenende zum Mittag beschliesst für einen Pauschalpreis von 12,80 Euro dort zu speisen. Mittags in der Woche kostet es nur 7,20 Euro, dann gibt es allerdings auch kein mongolisches Barbeque.

2 Hasen gibt es für die wirklich bombastische Auswahl und das Mongolische Barbeque. Ein wenig Klasse wäre jedoch besser gewesen als die Masse.

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Pizzaria Milano

Dieses unscheinbare Restaurant am Ende der Borchener Straße neben KFC ist ein kleiner Juwel. Beim Betreten bietet sich der Anblick eines ziemlich geschmacklos eingerichteten neosiebziger Interieur. Davon darf man sich aber nicht abschrecken lassen, auch nicht von der sehr übersichtlichen Besucheranzahl.

Der Besitzer, dessen Herkunft eher dem südasiatischen Raum zuzurechnen ist, führt das Restaurant mit viel Liebe und ist durchaus Kundenorientiert. Egal was man von der sehr üppig ausgelegten Karte bestellt: man kann sicher sein, das es Handwerklich einwandfrei ist, auf jedenfall schmeckt und vom Umfang wohldimensioniert ist. Für den Umfang der Karte kommt das Essen erstaunlich heiß, mit frischen Zutaten und in vernünftiger Zeit auf den Tisch.

Schade das der Besitzer ausgerechnet den Schwerpunkt auf italienische Küche gelegt hat, da er (und seine Frau?!) einfach gut kochen kann und dieses Talent bei den Pizzen für Kenner zu erahnen ist, bei anderen Speisen wie z.B. dem Schnitzel erst richtig zu Tage kommt. Vor allem die Saucen sind gut und sehr interessant gestaltet.

Ich würde wirklich gerne seine indischen Gerichte mal probieren nur leider gibt es meine indischen Lieblingsgerichte nicht auf der Karte. Vielleicht hätte er lieber diese Küche als Kerngeschäft wählen sollen, weil sooo viele Inder gibt es ja in Paderborn nicht.

Wer sich mal eine Probe seines Könnens gönnen möchte, kann dies auch mittels Pizzataxi Bestellung tun. Wahrscheinlich wird sogar der Chef persönlich die Ware anliefern. Schöne grüße von Paderborn Kulinarisch.

Dafür gibt es 4 Hasen!!!

Website:
https://pizza.de/pizzeria-milano-paderborn-borchener-str-144


Adresse:
Pizzeria Milano
Borchener Str. 144
33098 Paderborn

Telefon: 05251/87 36 994

Freitag, 2. November 2007

Best Worscht in Town

Gerade erst hat die berühmte Frankfurter Currywurst Bude ihre einzige Zweigstelle außerhalb Frankfurts in Paderborn eröffnet und wir waren schon da. Das aus dem TV bekannte Konzept ist eigentlich eine Mutprobe wieviel Schärfe ein Mensch vertragen kann.

Bei der Bestellung kann man die Grundschärfe der Worscht (Wurst) bestimmen:
A - für normal scharf
B - für schon ziemlich scharf
C - Extrem scharf, so daß man es kaum noch essen kann.

aber es gibt ja noch D, E und F. Der Rekord in Frankfurt soll bei FFF (=3xF) liegen, was man durchaus als Suizidversuch werten kann.

Zusätzlich zu der Grundschärfe kann man eine Gewürzmischung wählen, wie z.B. BBQ, exotische Gewürze usw. Diese sind durchnummeriert von 1 bis x. Eine letzte Wahlmöglichkeit bietet die Wurstsorte, denn man kann sich zwischen Schwein und Rind entscheiden.

Nach Frankfurter Handkäs Manier kann man sich jetzt auch noch Zwiebeln auf die Worscht geben lassen, und demnach würde eine Profibestellung in etwa folgendermaßen lauten:

"Ei Micha, einmal die Rinder F5 mit Musik, biddäh!!!"

Fazit: Wer also meint, er würde gerne scharf essen, der wird hier eines Besseren belehrt. Für die originelle Idee und die Tatsache, daß Paderborn der zweite Standort neben Frankfurt ist und zudem die ahle Curryworscht (Schärfe A) auch noch sehr gut schmeckt, glatte 4 Hasen, 2 Äppler und einen Handkäs!

Adresse: Rosenstraße 25

Webseite: http://www.bestworschtintown.de/

P.S.: Ach ja, gibt's da eigentlich auch Äppler?

Mittwoch, 8. August 2007

Weinkrüger Weinhaus

Auf dieses urige Fachwerkhaus wird man aufmerksam, wenn man vom Maspernplatz in Richtung Dom geht. Der kleine "Weingarten", im Sommer mit Hinterhofatmosphäre machte auch uns neugierig, zumal wir Gutscheine aus dem Paderborner Gutscheinbuch dabei hatten.

Nach dem Setzen dauerte es seeeeeeeeehr lange (obwohl es nicht gerade voll war), bis wir zum ersten mal bedient wurden, dies jedoch sehr freundlich von zwei jungen Damen, die redlich bemüht schienen, aber nicht besonders viel Kompetenz ausstrahlten.

Da dieses Restaurant ein Weinrestaurant ist, mußten wir natürlich auch die Weine probieren und die sehr ausführliche, aber auch sehr langweilige Weinkarte half uns auch nicht so besonders weiter, also fragten wir die Damen nach ihren Empfehlungen. Die darauf gelieferten Weißweine waren leider überhaupt nicht so wie beschrieben: ein angeblich "fruchtiger" Wein war sehr herb, mal davon abgesehen, daß sie alle für einen Weißwein zu sehr gekühlt waren und beinahe als Wassereis hätten durchgehen können.

Naja, also sind wir zum Essen übergegangen. Die Preise haben uns ein wenig den Appetit verdorben, aber wir hatten ja unsere Gutscheine. Zu unserer Überraschung war das Essen durchweg gelungen, in "normalen" Portionen und schmeckte wie erwartet. Westfälische Küche war natürlich dabei, sprich Bratkartoffeln mit irgendwas, Ziegenkäse und sogar der Zwiebelkuchen schmeckte sehr gut, obwohl man nach dem kleinen Stückchen noch etwas Hunger verspürte. Gut gelungen ist jedoch bei den Preisen nicht gut genug, noch dazu, da wir abermals viel zu lange warten mußten.

Fazit: Für den Preis hätten wir mehr erwartet, vor allem auf dem Weinsektor, doch im Paderborner Schnitt und wegen dem recht schmackhaften Essen, reicht es doch noch für 3 Hasen.

Adresse: Weinkrüger Weinhaus, Hathumarstr. 9, 33098 Paderborn

Freitag, 3. August 2007

Pizzaria Trattoria Nuvolari

Eine Überraschung erlebt man, wenn man sich in dieses unscheinbare, am Rande des REWE-Parkplatzes liegende Restaurant verirrt. Von draussen denkt man fast immer, es sei geschlossen, aber wenn man durch die Scheiben blinst, erspäht man da doch meistens ein paar dort sitzende Leute . Nur durch Zufall sind wir dann auch tatsächlich mal hineingegangen und waren sogar überrascht.

Empfangen wird man überschwänglich von einem kleinen Italiener, der das Wort Pronto ab und zu ein wenig überstrapaziert und wahrscheinlich seiner Frau (die zukünftige Miss La Mamma), die ein chaotisches aber durchaus charmantes Bild abgeben. Das Innere der Pizzaria ist in einem hellen modernen Stil gehalten, wobei man sich vielleicht gewünscht hätte, es etwas traditioneller vorzufinden, aber man wird dafür entschädigt, wenn man das Essen probiert. Dafür wirkt das Ambiente sauber und übersichtlich.

Die Pizza hat einen sehr dünnen, leckeren und krossen Boden, im Steinofen gebacken und schmeckt wirklich erfrischend lecker. Die Lasagne ist ebenfalls gut gelungen und lädt dazu ein mehr zu probieren. Zu dem Essen werden mehrere Weine empfohlen, von denen ich leider noch keinen probiert habe.

Das Gute an diesem wirklich italienischen Restaurant ist, dass die Speisekarte nicht überladen wirkt mit tausend verschiedenen Pizzasorten.


Fazit: Endlich mal ein echter Italiener mit Charme, dafür gibt es 4 Hasen!

Adresse: Driburger Straße 44 (beim Rewe), 33100 Paderborn

Webseite: -

Mittwoch, 20. Juni 2007

Joey's Pizza

Diesen Pizzabestellservice gibt es nicht nur in Paderborn, sondern in fast ganz Deutschland und er reiht sich damit in Riege der Pizzagrossisten ein. Obwohl meiner Meinung nach Pizza megaout ist, scheinen es doch die meisten Leute noch für einen kulinarischen Hochgenuss zu halten und emsig die al gusto belegten Teigböden zu bestellen.

So auch mal wieder eine illustre Runde an der ich beteiligt war. Wir suchten uns aus dem Internet die Sachen aus, die wir haben wollten. Dabei muß ich die Homepage wirklich loben. Das Bestellsystem ist einsame spitze und dabei auch noch logisch. Am meisten erstaunt hat mich jedoch, das die Onlinebestellung überhaupt funktioniert hat. Wir hatten auch schon andere Fälle bei anderen Lieferservices.

Nach ca. 40 Minuten klingelte es dann auch und die Pizza wurde geliefert. Sie war zwar warm, aber nicht heiß. Allerdings konnten wir so gut wie keinen Käse auf der Pizza entdecken, ja er hob sich noch nicht mal in der Farbe von der Tomatensauce ab. Dies ist zwar eine gute Nachricht für kalorienbewusste, jedoch eine schlechte für Leute die viel Käse mögen.

Eigentlich wollte ich ja auch eine Lasagne probieren, nur leider gibt es anscheinend bei Joey's keine Lasagne, was für jede Garfield-Reinkarnation einen echt herben Schlag darstellt.
Zwei Leute hatten auch einen Salat bestellt, welcher sich in der Qualität nicht groß von anderen Fast Food Restaurants (wo es auch Burger gibt) unterschied.

Fazit: Für die Webseite und die Bestellung gibt es 1/2 Extrahasen und für die Pizza selber 2 Hasen.

Webseite: http://www.joeys.de/paderborn

Adresse: Joey's Pizza, Rathenaustraße 73, Paderborn

Sonntag, 17. Juni 2007

Universität Mensa

Es gab noch Zeiten, wo die Uni Mensa viertklassiges Essen auf sogenannten Rondells anbot und einem nach dem Essen ziemlich schlecht war, durch die mit Stärke angereicherten Lebensmittel.

Zum Glück ist das nun schon seit längerem vorbei und man versucht mit zeitgemäßen Speisen, die Kundschaft zu verköstigen. Aber nicht nur Studenten können sehr günstig in der Mittagszeit zwischen 11:30 Uhr und 14:00 Uhr dort speisen, sondern auch jeder andere Normalsterbliche.

Die Auswahl ist sehr groß. So gibt es die normalen drei Studentenessen, die auf der Karte bzw. im Internet angekündigt werden und die jeweiligen Themenstationen, wie: Chinesisch, Grillstation, Salattheke und Pastatheke.

Bei der Grillstation kann man immer ein Steak, Fisch oder z.B. Leberkäse mit einem Teller voll Pommes oder Country Potatoes, für ca. 3-4 Euro geniessen. In der chinesischen Ecke gibt es zwei Woks voll mit chinesischem Gemüse und Fleisch, welches man mit Jasminreis kombinieren sollte. Abgerechnet wird nach Gewicht, genauso wie an der Salattheke. Hier gibt es sehr guten Salat und eine riesige Auswah. Besser als in vielen Restaurants und das in einer Uni Mensa - echt traurig. Man kann zwischen fast allen Sorten von Antipasti auswählen und beliebig kombinieren, Schafskäse dazu nehmen und vieles mehr. Italienisches gibt es auch an der Pastatheke, wo fast 10 verschiedene Sorten von Nudeln und Aufläufen bereitstehen.

Erfrischungsgetränke, Nachtisch in ca. 5 Variationen (Götterspeise, Pudding, Quarkspeise, usw.) runden das ganze ab.

Fazit: Für das Geld kann man kaum an ein besseres Mittagsessen kommen, je nachdem was man nimmt gibt es aber unterschiedliche Hasen: ital. Salattheke - 4 Hasen, Studentenmenüs - 2 1/2 Hasen, Grillstation - 2 1/2 Hasen, Chinesisch - 2 1 /2 Hasen, Pastatheke - 2 1/2 Hasen.

Webseite: http://www.stwpb.de/essen/

Adresse: Universität Paderborn, Warburger Straße 100, 33098 Paderborn

Montag, 11. Juni 2007

China Restaurant Mi-Long

Wenn man das Restaurant am Ende der Königsstraße betritt steht sofort vor einem ein Buddhaschrein an der Tür, der sich wohl auch reger Benutzung erfreut. Dieses sehr unscheinbare, aber erfreulich traditionelle Requisit läßt hoffen, daß sich die Besitzer über das Aktions/Reaktionsverhältnis von Kunde und Service bewußt sind. Freundlich, aber nicht überschwänglich wird man hier begrüßt.

Jedoch sind das Ambiente und die Einrichtung ein wenig karg. Deswegen bevorzuge ich es auch meist, das Essen vom Mi-Long nach Hause bringen zu lassen. Die sehr ausführliche Speisekarte gibt es im Restaurant zum mitnehmen und sie umfasst über 130 Gerichte. Bei der Bestellung per Telefon muß man nur seine Telefonnummer sagen, und schon kann man die Bestellung durchgeben.

Besonders empfehlen muß ich die gebratenen Nudeln, die immer sehr saftig und mit viel Fleisch sind. Sie gibt es mit jeder Art von Fleisch und Hummerkrabben. Für Abwechslung empfiehlt sich dazu ein Gericht mit Schwein, Huhn oder Rind mit Reis und zwar besonders die, wo scharf dahinter steht. Das Gemüse in den Saucen sieht immer sehr einladend und groß aus, so wie man es von einem guten Chinesen kennt.

Das Ganze kommt in wärmeisolierten Verpackungen nach Hause und ist somit auch fast immer noch gut warm. Der Lieferservice braucht angeblich fast immer 40 Minuten, so wird einem auch immer am Telefon suggeriert, allerdings sind diese 40 Minuten zwischen 20 und 60 Minuten, wenn man viel Pech hat.

Ein großer Pluspunkt ist der Preis und der ist wirklich sehr günstig. Schon für 5,50 Euro bekommt man dieGgebratenen Nudeln und für 6,50 Euro ein schönes Reis/Fleisch-Gericht.

Fazit: Wer abends die Lust auf etwas chinesisches verspürt ist hier gut bedient. Dafür gibt es 3 1/2 Hasen. Da lacht der Buddha.

Adresse: Mi-Long, Königstraße 80, 33098 Paderborn

Freitag, 8. Juni 2007

Pizzaria - Imbiss Bon Appetito

Viele werden schon mal die Werbung von der Pizzaria Bon Appetito in ihrem Briefkasten vorgefunden haben. Der unscheinbare Stehimbiss macht ziemlich den gleichen Eindruck, wie jeder andere seiner Art auch. Im Geschäft findet man immer drei Herrschaften vor, die sich angeregt unterhalten. Da Essen im Stehen trotzdem nicht so schön ist, bestellt man sich die Pizza lieber nach Hause oder holt sie selber ab, obwohl die Lieferung schon ab 8 Euro (15 Euro ausserhalb) frei ist.

Aus 40 Pizzasorten, 17 Nudelgerichten, Salaten, Schnitzeln und Gyros kann man auswählen, wobei ich das Gyros und das Schnitzel vollkommen überflüssig finde und deshalb auch noch nie bestellt habe.

Die Lasagne war mal eine Zeit lang bei Bon Appetito ein Glücksspiel und manchmal ganz schlimm. Vielleicht wird diese beim Großhändler eingekauft und dadurch läßt sich diese Schwankung erklären. Natürlich habe ich für meine 'journalistische Tätigkeit' eine aktuelle Stichprobe genommen und muß sagen, die Lasagne war diesmal in Ordnung. Allerdings schien mir die Pizza ein wenig geschrumpft zu sein! Also bin ich zur Werkzeugkiste gerannt und habe das Maßband rausgeholt. Und tatsächlich: nur 25 cm Durchmesser. Auf dem Flyer steht aber jedoch 28cm! Diese gängige Praxis bei Italienern war mir bereits aus einer Fernsehreportage bekannt und ich war empört. Das sind 25%, also 1/4 weniger Pizza. Ansonsten schmeckte die Pizza ganz normal, obwohl ich sie eigentlich noch besser in Erinnerung hatte.

Fazit: Augen auf beim Pizzakauf. Size does matter! Für den Geschmack gibt es 3 Hasen und 1 Hase Abzug für die Größe.

Webseite: Die Adresse die auf dem Flyer angegeben ist, stimmt scheinbar nicht: http://www.bon-appetito.de

Adresse: Bon Appetito, Kilianstraße 53, 33098 Paderborn

Donnerstag, 7. Juni 2007

Cafe Meyerbeer

In der Innenstadt, gleich neben dem Cineplex Kino, gibt es ein wahres Mekka für die Freunde der amerikanischen Coffee-To-Go-Kultur namens Meyerbeer. Zwar hat diese Reinkarnation von weltweit operierenden Starbucks auch noch andere Standorte in Deutschland, aber für Paderborn ist es ein echtes Novum.

Es gibt sehr viele verschiedene Formen von Cappuccino und Latte Macchiato: mit Aroma, ohne Aroma, heiß, kalt, gefroren, special topping, etc. Allerdings bleibe ich fast immer bei dem Caramel Macchiato hängen. Im Winter warm, im Sommer gekühlt und im superheißen Sommer gefroren.
Wer will kann sich in der etwas beengten aber loungigen Atmosphere dazu auch noch einen der leckeren Muffins, die immer sehr saftig sind, zu Gemüte führen, oder eine der anderen amerikanischen Backspezialitäten, wie z.B. Cheesecake probieren. Auch für den herzhaften Geschmack gibt es belegte Bagels, die allerdings immer sehr schnell vergriffen sind und man Glück haben muß welche zu erwischen. Die Auswahl an Süßigkeiten und auch an Herzhaftem ist allerdings sehr beschränkt.

Tip dazu: Leider sind Bagels hier in Paderborn noch nicht weit verbreitet, aber als kleinen Geheimtipp schlage ich den Marktkauf (Detmolder Str.) vor. Da kann man nämlich in der Brotecke Bagels zum aufbacken bekommen oder aus dem Tiefkühlfach.

Zurück zum Meyerbeer. Das einzige was etwas negativ auffällt, ist die fehlende Organisation hinter dem Tresen. Manchmal wundert man sich regelrecht, dass man am Ende tatsächlich bekommt, was man bestellt hat, denn dort fliegen die Becher nur so hin und her und hier schwappt etwas über und da wird einfach mal der Mixer reingehalten, aber wer Starbucks kennt, ist diese Art von Chaos fast schon gewohnt. Die Getränke werden dem Gast auch nicht serviert, sondern quer durch den Laden ausgerufen, was zunächst etwas gewöhungsbedürftig ist. Auch könnte das Instant Pulver, welches ein bißchen an die Eiweiss-Shakes von Fitness-Studios erinnert besser versteckt sein, damit man nicht so das Gefühl bekommt man ist wieder im Milupa-Alter angekommen.

Fazit: Alles in Allem ein sehr gutes Plätzchen, um beim Shopping einzukehren und sich mit ein paar Kalorien zu stärken. Für diese 'mutige' amerikanische Innovation in PB gibt es 4 Hasen.

Webseite: http://www.meyerbeer.de/

Adresse: Meyerbeer, Westernstr. 36, 33098 Paderborn

Mittwoch, 6. Juni 2007

Kachelöfchen und 11. Gebot

Diese beiden Restaurants gehören, wie sich aus der nur leicht abgewandelten Speisekarte erkennen läßt, dem gleichen Besitzer und zeichnen sich durch ein gutes Preis-Leistungsverhältnis aus.

Das Kachelöfchen ist eine echte Studentenkneipe, die durch gemütliches Flair und lauschige , leicht urige Atmosphere besticht. Im Sommer kann man draußen auf dem großen Vorplatz in der weißen Plastikgarnitur Platz nehmen. Das 11. Gebot hingegen ist heller gestaltet und wendet sich wohl an die etwas ältere Klientel.

Im Kachelöfchen sind die Schafskäsekrüstchen und der Französische Bauernsalat zu empfehlen, aber von den Spätzle läßt man lieber die Finger. Auf Wunsch kann das Essen im Kachelöfchen auch mitgenommen werden, allerdings kostet es dann noch 1 Euro Aufschlag pro Gericht. Diese Praxis ist absolut nicht nachvollziehbar, da ich beispielsweise ohne jeglichen Aufschlag Gerichte von anderen Restaurants nach Hause geliefert bekomme. Wozu zahle ich also einen Euro bei Abholung ohne dafür irgendeinen Service zu erhalten?
Die Küche hatte außerdem in letzter Zeit vergleichsweise merkwürdige Öffnungszeiten, so dass man sich nicht wundern muß, wenn man relativ früh nichts mehr zu Essen bekommt. Auch hat die Freundlichkeit der Bedienungen extrem nachgelassen.

Das wär ja alles noch nicht so schlimm, wenn wir nicht bei den letzten beiden "Stichproben" beidesmale Haare im Essen gefunden hätten. Nach der (höflichen) Monierung dieses Umstandes, guckte uns die Bedienung allerdings nur abschätzig an, und erwiderte patzig "Das hätten sie früher sagen müssen". Sie bot uns weder einen Ersatz an, noch hat sie sich entschuldigt, oder gar auf die Berechnung des nicht verzehrten Essens verzichtet. Danach waren wir eine ganze Zeit lang nicht da. Als es uns jedoch wieder nach den leckeren Schafskäsekrüstchen und dem Französischen Bauersalat verlangte, holten wir uns trotz des Preisaufschlags beides nach Hause. Was soll ich sagen - nach der Hälfte der Zeit fand ich eine langes schwarzes Haar in meinem Essen und auch in dem anderen Gericht fanden sich zwei weitere Haare im Dressing: eines schwarz und eines blond. Also rätselten wir, mit wievielen an Haarausfall leidenen Köchen wir es zu tun hatten. Vielleicht wäre anzuraten professionellerweise für den 1 Euro Aufschlag ein Haarnetz für die in der Küche arbeitenden Angestellten zu kaufen. Ich habe mich dann auch nicht mehr beschwert - ich weiß nur, daß ich dort nichts mehr essen werde.

Vom 11. Gebot kann ich derlei 'Haarigkeiten' nicht berichten. Meist zur Wintersaison verschlägt es uns ab und zu dorthin. Als besonderes Event finden hier ab und zu sogenannte Kneipenlesungen statt, die stets unter einem gewissen thematischen Motto stehen und relativ beliebt sind. Hierbei lesen pseudointellektuelle Studenten in Jugendliturgiekreismanier selbst ausgewählte Texte vor. Anschließend darf darüber (bitte nicht allzu kontrovers) diskutiert werden. Wer also mal etwas "anderes" machen will, findet unter http://www.kneipenlesung.de Termine dafür. Den schwarzen Rollkragenpulli bitte nicht vergessen!

Fazit: Für die haarige Angelegenheit im Kachelöfchen gibt es leider nur 1 Hasen, für das 11. Gebot hingegen 2 1/2 Hasen.

Adresse: Kachelöfchen, Kilianplatz 2, 33098 Paderborn

11. Gebot, Winfriedstraße 52, 33098 Paderborn

Dienstag, 5. Juni 2007

Poseidon

Dieses griechische Restaurant liegt sehr versteckt in einer Seitenstraße in der Stadtheide mit einem Seitengang und ist wohl auch ein echter Geheimtipp für Paderborn.

Das Lokal ist fast immer sehr gut besucht und eine gemütliche, urige Stimmung kommt in diesem Fachwerk-Ambiente sehr schnell auf. Die ausschließlich männlichen Bedienungen sind gut geschult, aufmerksam und zuvorkommend.

Auf der Speisekarte ist alles verzeichnet, was die griechische Küche zu bieten hat und ein Grillteller jagd den anderen. Anstatt immer nur Bifteki mit Pommes, empfehle ich auch mal ein Gericht mit z.B. weißen Bohnen zu nehmen oder eine landestypische Speise wie z. B. Mussaka, obwohl ich dieses auch schon besser gegessen habe.

Auch zu empfehlen ist es, gleich eine ganze Karaffe kräftigen Rotwein zum Essen zu geniessen. Umsonst hingegen gibt es zu fast jedem Gericht noch den obglitarischen Teller mit überbackenen Kartoffeln, wer den zu dem üppigen Essen problemlos noch runterbekommt ist wirklich ein gestandener Vielfraß! Überhaupt ist es ein Problem, sich nach dem Genuß eines dieser vollwertigen Gerichte überhaupt noch vom Tisch erheben zu können. Der gratis Ouzo nach dem Essen, oder wahlweise die leckere, süße und farbige Alternative für Frauen (für das Ding möchte mal gerne das Rezept), hilft dann mit, wieder für wenigstens ein bißchen Platz im Magen zu sorgen.

Fazit: 4 Hasen für dieses griechische Rundumsorglospaket.

Webseite: http://www.poseidon-paderborn.de/

Adresse: Poseidon, Bayernweg 40a, 33102 Paderborn

Sonntag, 3. Juni 2007

Cafe Klatsch

Direkt neben dem Deutschen Haus im Hafenviertel Paderborns befindet sich das Cafe Klatsch. In der scheinbar aus alten Studentenzeiten übriggebliebenen, etwas urig anmutenden Lokalität, fühlt man sich direkt an der Basis der deutschen Kneipenkultur angekommen.

Der Wirt steht höchstpersönlich etwas missmutig und mit hochrotem Kopf hinter der Theke und schickt seine studentische Bedienung von einem Ende zum anderen, wobei diese jedoch vergleichsweise gelassen bleibt.

Zu unserem Erstaunen gab es sogar eine neumodische Cocktailkarte, auf der zu sehr günstigen Preisen alle Standard-Cocktails verfügbar sind und diese sogar unerwartet gut schmecken. Außerdem waren wir glücklicherweise an einem Freitag da, an dem alle Cocktails nur 3,50 Euro (alkoholfreie Cocktails 3 Euro) kosten und somit richtiges Dumping-Trinken angesagt war. Auf der Karte wird sogar ausdrücklich dazu aufgefordert, daß man seine Wünsche zur Stärke des Cocktails äußern möge.

Nun wollten wir auch die Speisekarte testen, welche sich gut bürgerlich anhört und die sogar einige internationale Gerichte beinhaltet. Von früher war mir noch ein leckerer in Bierteig gebackener Schafskäse in Erinnerung, auf den ich mich schon freute. Also bestellte ich "überbackenen Schafskäse". Doch als ich diesen serviert bekam, dachte ich zuerst, man hätte sich vertan, denn dort lagen Tiefkühl-Camembert Bulletten auf meinem Teller. Auch nach dem Probieren konnte ich nicht mit Sicherheit sagen, ob es Schafskäse oder Camembert sein sollte. Auf Nachfrage versicherte man mir, daß auf der "Packung" (!) eindeutig Schafskäse stünde. Auch die üblichen Gerichte wie Chicken Nuggets oder Ravioli kamen aus der Packung und das schmeckte man leider auch. Die Saucen (Aioli, Hamburgersauce) waren genauso übel und aus dem Eimer. Darüber konnte auch der sehr günstige Preis nicht hinwegtrösten.

Immerhin war die Bedienung stehts bemüht, auch wenn man mal wieder von dem üblichen Paderborner Verdurstungstot bedroht war, aber zum Glück war sie in dem kleinen Laden immer in Rufweite. Die Abrechnung war tadellos und stimmte sogar, selbst nach Gegenrechnung, was für Paderborn leider auch nicht selbstverständlich ist.

Fazit: Cocktails super, aber leider reicht das Essen nur für die angetrunkene Thekenmannschaft. Deshalb 1 1/2 Hasen.

Adresse: Cafe Klatsch, Kisau 11, 33098 Paderborn

Maki Maki

Am Ende des Liboriberg Parkplatzes findet man eine kleine blaue Wellblechbude, die erstaunlicherweise eine fernöstliche Spezialität anbietet, die man hier sonst nicht so oft in solchen Lokalitäten anfindet. Ich selber hätte sie dort nie entdeckt, aber zum Glück hat man ja seine Späher überall.

Unbefangen bestellte ich also für 17 Euro Sushi, woraufhin eine studentisch aussehnde Bedienung anfing, etwas unbeholfen die kleinen Rollen zusammenzudrehen. In Gedanken dachte ich jetzt: das muß definitiv billiger werden als bei Edoki, zumal man 8 Rollen anstatt 6 Rollen für's gleiche Geld bekam und man sich in Zukunft vielleicht öfter etwas hier für zwischendurch holen könnte. Zwischendurch mußte die angehende Sushifabrikantin auch mal auf ihren Spickzettel gucken, was denn jetzt noch fehlen könnte.

Nach einigen Minuten war es dann vollbracht, allerdings wunderte ich mich über die lustigen Häubchen von Saucen (Mayonaise und grüner Glibber) auf den Sushirollen, die mir bis dato bei Sushi vollkommen unbekannt waren. Leider waren es auch diese, die dem Sushigeschmack den Todesstoss gaben. Die Mayonaise war hierbei noch einigermaßen erträglich, aber der grüne Glibber war widerlich und mußte von den Makis entfernt werden.

Wir waren einstimmig der Meinung, daß es bei Edoki besser schmeckt. Umso überraschter war ich demzufolge, als ich bei einer Recherche herausfand, daß diese Sushibude zu Edoki gehört bzw. den gleichen Besitzer hat. Es wird also scheinbar versucht, auch das Massensushi-Segment zu erobern und den Leute zu helfen, die vielleicht eine Yuppieallergie haben oder sich aus anderen Gründen nicht ins Edoki trauen.

Am Ende war das Maki Maki Sushi aber auch nur unmerkbar billiger (ca. 3 Euro), wenn man es in Relation zur Magenfülle sieht. Die Qualität ist dafür aber auch schlechter.

Fazit: Das zeigt mal wieder, das gutes Sushi nur durch die Hände eines Meisters entstehen kann und dafür gibt es lediglich 2 1/2 Hasen.

Webseite mit Onlinespeisekarte: http://www.makimaki.de/

Adresse: MAKI MAKI Restaurants, Le Mans Wall 1, 33098 Paderborn

Mittwoch, 30. Mai 2007

HAVANA Cocktailbar und Restaurant

Dieses wohl kubanisch inspirierte Restaurant ist immer gut gefüllt mit pseudohippen Paderborner Jugendlichen und Twens, die mal eben einen "coolen" Cocktail in dem nach eigenen Angaben "karibischen" Ambiente "schlürfen" wollen.

Hoffentlich versuchen diese dann nicht dort zu essen, denn ich hatte dort bisher nur Pleiten. Einmal z.B. ein Steak, das ich selbst mit meinen sehr erprobten Zähnen nicht durchbeißen konnte und dann ein Burrito der irgendwie nur mit undefinierbaren Fleischfetzen gefüllt und zur Krönung in der Mikrowelle (das sah man an dem Käse) überbacken war.

Dabei sieht die Speisekarte und die Homepage sehr gut aus. Die Bedienungen sind die üblichen ungelernten Studentinnen, die nicht wissen was Sie tun. Beim Bezahlen kam es zu diversen mathematischen Diskursen.

Fazit: Wer wirklich gut (in dieser Richtung) speisen will, soll ins Peppers in Bielefeld gehen und dann werden ihm die erdrutschartigen Unterschiede bewusst. Dafür gibt es nur einen Hasen. Und für die Cocktails meinetwegen auch einen, denn die sind zwar nicht wirklich günstig, schmecken aber relativ gut.

Webseite: http://www.havana.de/

Adresse: HAVANA, An der Alten Synagoge 1, 33098 Paderborn

Dienstag, 29. Mai 2007

Galerie Hotel Abdinghof

Das in dem Hotel Abdinghof integrierte Restaurant La Petite Galerie hat eine wirkliche interessante Speisekarte zu bieten. Vor allem scheint es spezialisiert auf elsässischen Flammkuchen und Quiches aller Art zu sein. Die Bouillabaisse ist eine weitere französische Spezialität und soll sehr gut schmecken.

Allerdings war ich von meiner Suppe, sowie auch von der Hauptspeise nicht sehr begeistert. Allgemein hielten die Hauptspeisen (auch die meiner Mitesser) nicht das, was Sie versprachen und waren für dieses Preis- und Küchenniveau (zumindest was die Beschreibungen auf der Karte angeht) nicht sehr schmackhaft bis misslungen. Die einzige Rettung war die Crème Brûlée zum Nachtisch, die den faden Nachgeschmack wohlwollend neutralisierte.

Das schöne Ambiente ist natürlich in so einem alten Fachwerkhaus quasi schon eingebaut und man kann auf zwei Etagen in einigen gemütlichen Ecken Platz nehmen.

Wenn man sich vielleicht nur auf die französischen Speisen konzentriert, dann könnte man Glück haben, ansonsten ist die Petite Galerie für den hohen Preis keine gute Empfehlung, auch wenn sich die Speisen auf der Karte wirklich gut anhören. Vielleicht sollten die Inhaber alle nichtfranzösischen Speisen von der Karte streichen.

Fazit: Enttäuschende Geschmackslandschaft für teuer Geld und somit nur 2 Hasen.

Webseite: http://www.galerie-hotel.de/

Adresse: Galerie Abdinghof, Bachstraße 1, 33098 Paderborn

Montag, 28. Mai 2007

Gaststätte Weyher im Haxtergrund

Dieser gemütliche Biergarten liegt nicht weit vom Segelflughafen entfernt und ist bei schönem Wetter eine wahre Augenweide.

Die Karte hingegen fällt etwas knapp aus und scheint einen Schwerpunkt auf die Westfälische Küche zu legen. Bekanntermaßen verspricht dies nicht unbedingt Gourmetqualitäten und so verwundert es nicht, daß sich im Wesentlichen nur Wurst oder Schwein mit Bratkartoffeln auf der Speisekarte finden.

Wenn man dann doch etwas für sich ausgesucht hat, schmeckt es aber auch wirklich gut und wie bei Muttern und so fühlt man sich auch. Dazu ein oder zwei leckere Bier (das Dunkelbier ist zu empfehlen) und die Brotzeit ist perfekt.

Der Preis für dieses einfache Gedeck ist angemessen und nicht sehr teuer.

Fazit: Das Familienunternehmen Weyher hat sich ein sehr schönes Fleckchen ausgesucht und erhält wegen Mangel an Vielfältigkeit leider nur 3 Hasen.

Adresse: Gaststätte Weyher, Haxtergrund 8, 33100 Paderborn

Eiscafe Venezia

Die Eisdiele Venezia führt laut eigenen Angaben original italienisches Eis. Es existiert eine sehr große Auswahl verschiedener, auch angesagter Sorten, wie z.B. Rocher, Snickers, Yogurette usw.

Alle Standard-Eis-Kreationen (Spaghettieis etc.) sind verfügbar und auch im Becher mitnehmbar und kosten um die 4 Euro. Eine Kugel kostet 60 cent, also ein normaler Preis. Die Portionen sind hierbei mehr als ausreichend!

Der einzige große Minuspunkt sind die fast immer miesgelaunten Bedienungen, wogegen auch die anscheinend permanente Behandlung mit wahrscheinlich firmeneigenen Sonnenbänken nicht zu helfen scheint.

Das Interieur ist gemütlich, aber man sitzt ja sowieso meist nur an sonnigen Tagen auf dem Platz vor der Eisdiele (wo auch Edoki und Havanna Ihre externe Bestuhlung haben). Der Platz ist etwas abschüssig, was zu einigen Problemen mit den Plastikstühlen und Tischen führen kann.

Fazit: Den leckeren Eisspaß kann das aber alles nicht verderben und deswegen 3 1/2 Hasen.

Webseite: http://www.venezia-paderborn.de

Adresse: Eisecafe Venezia, An der alten Synagoge 3, 33098 Paderborn

Edoki Sushi Bar

Um die hohe Kunst des Sushi bemühte sich als erster in Paderborn der Inhaber der Edoki Sushi Bar und machte somit Sushi in der Paderborner Provinz bekannt. Diese Pionierarbeit scheint sich ausgezahlt zu haben und mittlerweile findet man die Bar zumeist sehr gut gefüllt vor. Ist Sushi in anderen Städten längst normaler Alltag, so scheint sich die Klientel für Sushi in Paderborn jedoch seit den 80er Jahren kaum geändert zu haben, denn wer glaubt Yuppies und solche die es gerne wären seien ausgestorben, wird hier eines besseren belehrt.

Schon zur Mittagszeit können demzufolge Anzugträger und aufstrebende Sekretärinnen ihren Tagesbedarf an Frischfisch für ca. 9,70 Euro mit einer Mittagsbentobox decken, aber auch ansonsten wird man für eine Portion von ca. 10 Euro pro Person satt, wenn man nichts extravagantes bestellt und weiß was man tut. Für Einsteiger gibt es übrigens auch eine Bento Box ohne rohen Fisch.
Am besten finde ich persönlich die San Francisco Rolle und man sollte auch ruhig öfter zu den etwas süßeren Röllchen tendieren.

Wem der reine Genuß nicht genug ist, der kann im Edoki auch in die Schule gehen und einen Sushikurs mitmachen oder sich die CD kaufen. Beides habe ich jedoch (noch) nicht gemacht.

Das Ambiente ist einer Sushi-Bar entsprechend, wobei bedauerlicherweise jedoch kein besonderer japanischer Flair rüberkommt und alles ein wenig beengt scheint. Die Atmosphäre unter den Angestellten ist locker und überträgt sich auch auf die Gäste. Der Servive ist schnell, freundlich und aufmerksam und auch dem Sushi-Einsteiger wird gerne alles ausführlich erklärt und gezeigt.

Fazit: Insgesamt bekommt Edoki für die konstant sehr gute Leistung 4 1/2 Hasen.

Webseite mit Online-Speisekarte: http://www.sushi-pb.de/

Adresse: Edoki Sushi-Bar, An der Alten Synagoge 1, 33098 Paderborn

Sonntag, 27. Mai 2007

Sultan Grill

Dieses Döner-Büdchen steht zwar unscheinbar auf dem Parkplatz der Aral-Tankstelle an der Uni, ist aber einen Besuch wert. Neben einem der schmackhaftesten Döner der Stadt (auch wenn er ein wenig fettig ist), gibt es eine Fortbildung in Dönerkunde gratis dazu.

Deshalb sollte man sich genau überlegen, wenn man einen Döner bestellt, da man ansonsten eine Moralpredigt zu hören bekommt.

Hier ein paar Tipps:
1.) Döner nie mit Tzaziki nehmen, "das machen nur Barbaren".
2.) Wenn man Schafskäse in den Döner haben möchte, dann immer vorher sagen, denn der wird mit warmgemacht, denn "kalter Schafskäse ist widerlich".
3.) Pommes nie mit Ketchup oder Mayo nehmen, das "versaut den Geschmack". Auch nicht auf die Fangfrage "auf die Pommes was drauf" reinfallen!
4.) Pommes auch gleich zu anfang bestellen, denn die sind "frischgemacht und nicht vorfritiert, wie bei allen anderen" und brauchen deshalb ein bißchen länger.

Der "Chef" mag seinen Döner nur mit Zwiebeln, und ohne Krautsalat oder gemischten Salat, den man normalerweise auf seinen Döner bekommt. Der Preis für das gute Lammfleisch, woraus der Döner besteht, ist wirklich in Ordnung. Auch wird der Spiess selbst von den Inhabern angefertigt und kommt nicht aus irgendeiner Dönerfabrik. Sogar das Lahmacun wird frisch zubereitet wenn man es bestellt und liegt nicht schon fertig da.

Neben diesen üblichen Dönerbudengerichten kann man aber auch allerhand andere orientalische Gerichte bestellen. Das Interieur läßt jedoch ein wenig zu wünschen übrig und ist nicht im Landesstil eingerichtet, sondern erinnert eher an eine Gartenlaube.

Fazit: Für den Sultan in der Hütte gibt es insgesamt 3 Hasen.

Adresse: Sultan Grill, Warburger Str. 120, 33100 Paderborn

Das Feuerstein

Das Feuerstein am Kamp ist ein sehr großes Restaurant, das schon seit einigen Jahren besteht -genauso wie die Speisekarte, die sich seit Beginn noch nie geändert hat. Da wundert man sich mal wieder über die Einfallslosigkeit in der deutschen Gastronomie ...

Es gibt solide Hausmannskost mit "internationalen" Einflüssen, wobei diese keinerlei Konzept zu folgen scheinen. Man bekommt Pizza aus dem Steinofen genauso wie Reispfannen, überbackenes Schnitzel mit Pommes oder auch Salat. Die Pizza schmeckt wie in jeder anderen Durchschnittspizzaria auch, wobei der Salat sehr üppig und lecker ausfällt. Man wird also immer satt und es gibt auch keinerlei größere Ausfälle, wobei die Lasagne aus reinem Hackfleisch mit einer Käsehaube zu bestehen scheint.

Das Ambiente ist ok, allerdings auch sehr dunkel und nicht unbedingt zeitgemäß. Meistens sind außerdem aus unerklärlichen Gründen bestimmte Bereiche des Lokals abgesperrt.

Das große Kontra ist die Bedienung. Man wartet oftmals ewig auf sie und könnte leicht verdursten, wenn man nicht heftig zur Bar winkt oder den Tisch in Brand setzt. Die meist unfreundlichen, studentischen Hilfskräfte scheinen permanent überfordert. Wenn man sein Essen bekommt, sollte man schonmal die Rechnung bestellen, da man ansonsten durchaus eine dreiviertel Stunde nach Beendigung des Essens festsitzen kann. Ich habe es auch noch nie erlebt (und das trotz unzähliger Besuche), dass eine Bedienung selbständig auf uns zugekommen wäre und gefragt hätte, ob jemand an unserem Tisch noch etwas trinken möchte.

Die Preise hingegen sind human und auch was für den kleineren bis mittleren Geldbeutel.

Fazit: Günstige Durchschnittskost mit unfähiger Bedienung und somit drei Hasen.

Adresse: Feuerstein, Kamp 31, 33098 Paderborn

Samstag, 26. Mai 2007

Steakhaus La Pampa

Kein argentinisches, sondern eher ein türkisch geführtes Steakhaus scheint das La Pampa zu sein, zumindest folgt dies aus dem Namen der Besitzerin. Naja, zumindest sollen die Steaks aus Argentinien kommen, worauf ich aber auch nicht wetten würde. Auf jeden Fall scheint sich dann die Herkunft nicht unbedingt in der Qualität niederzuschlagen. Das Steak, das ich Medium bestellt hatte, bekam ich blutig serviert, so daß mein Teller regelrecht in Blut ertrank. Das dürfte in einem Steakhaus nicht passieren. Leider war das Steak außerdem auch noch richtig schön zäh. Also ich werde wohl nie wieder Rindersteak dort essen, bzw. besser auf ein heimisches Schweine- oder Putensteak umsteigen, da beide sehr gut schmeckten. Das Salatbuffet ist ebenfalls nicht unbedingt der Knaller, allerdings muß man dazu sagen: Wer geht auch schon wegen des Salats in ein Steakhaus.
Die Beilagen hingegen sind richtig gut. Besonders zu empfehlen sind die Wedges (Kartoffelecken), grüne Bohnen mit Speck und die mexikanischen Bohnen, bei denen es sich lediglich um Kidneybohnen mit Speck, Zwiebeln und Fett handelt, die aber trotzdem munden.

Besonders amüsant ist der junge, vollkommen für diesen mittelmäßigen Standart überqualifizierte Kellner, der hier und da mit schnippischen Anmerkungen und "gepflegter" Arroganz und Überheblichkeit glänzt. Der etwas ältere Besitzer hingegen scheint ein wenig mürrisch, aber bemüht. Zumindest ist der Service jedoch für Paderborner Verhältnisse ungewohnt schnell.

Das Ambiente ist gemütlich, aber nichts besonderes. Der Preis für die Gerichte ist etwas höher, so dass man mit ca. 30-40 Euro für zwei Personen auf jeden Fall rechnen muß.

Fazit: Im La Pampa erhält man solide Hausmannskost, allerdings erwarte ich von einem Steakhaus auch ein hervorragendes Steak. Deshalb erhält es gnädige vier Hasen, da der Rest in Paderborn auch nicht besser ist.

Homepage von La Pampa: http://www.lapampa.de

Adresse: Steakhaus La Pampa, Hathumarstr. 16, 33098 Paderborn